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Historie

Durch die günstige Lage an einer stark befahrenen Straße von Ibbenbüren Richtung Greven und Münster beantragte im Jahre 1877 der Tischler Heinrich Brügge, geb. 1843, eine Konzession für das Beherbergungs- und Gaststättengewerbe, die er am Tag der Geburt seines Sohnes August erhielt.

Als Fuhrmannsgaststätte für die durchfahrenden Kohlegespanne und Kalkfuhrwerke waren ein Schankraum und zwei Schlafgelegenheiten, sowie ein Stall für die Pferde mit Futterkrippen erforderlich. Außerdem mussten vor dem Haus Anbindungen vorhanden sein.

Unter der Führung von August Brügge, dem Sohn des Gründers, wurde die Gaststätte 1908 um ein 60 m² großes Gastzimmer und um eine Kegelbahn erweitert, die jedoch 1933 wieder geschlossen wurde, da zum einen in dieser Zeit kein Bedarf bestand und zum anderen aus Kosten und Auflagegründen. Dafür wurde ein Sportplatz für die DJK Arminia Ibbenbüren angelegt. Zusätzlich betrieb die Familie eine kleine Landwirtschaft und führte Fuhrgeschäfte für den Kalkhandel in Dörenthe aus.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Gaststätte Brügge öffentliches Zweigpostamt für den Bereich Lehen und war damit verpflichtet Feldpost und Telegramme auszuteilen.

Unterstützt wurde August Brügge dabei von seiner Ehefrau und seinen 14 Kindern, sowie von seinem Bruder Heinrich und seiner Schwester Veronika.

Alle Familienmitglieder waren streng katholisch. Heinrich Brügge betete mehrmals täglich am offenen Fenster zur Straße den Rosenkranz, was dazu führte, dass das Haus bald im Volksmund „Brüggen Heiland“ genannt wurde. Vier der 14 Kinder des August Brügge wurden Ordensschwestern bzw. –Brüder bei den Steyler Missionaren.

August Brügge Junior übernahm 1958 den Betrieb von seinem Vater. Unter seiner Leitung wurde die Landwirtschaft aufgegeben und der Betrieb immer wieder umgebaut. 1966 wurde wieder eine Kegelbahn in Betrieb genommen. Kurze Zeit später erhielt die Familie Brügge die Nachricht, dass der gesamte Gaststättenbetrieb, der neuen Autobahntrasse weichen muss.

Am 20 September 1975 wurde der „Neue Gasthof Brügge“ eröffnet. In den folgenden Jahren wurde das Haus durch ständige Um- und Anbauten erweitert. 1981 begann man mit dem Bau eines Hotels. 1993 übernahm dann Josef Brügge in der vierten Generation den Betrieb von seinem Vater und erweiterte das Hotel im Jahre 1999 nochmals um 20 Zimmer.

Heute gehören zum Hotel Restaurant Brügge 34 modern eingerichtete Hotelzimmer, ein stillvolles eingerichtetes Restaurant mit erstklassiger Küche, Räume für Tagungen und Familienfeiern und zwei vollautomatische Kegelbahnen.